Seit ich hier in Oslo bin, gibt es nur weniges auf das verlass ist. Die T-Bane ist mal zu spät, mal zu früh, Professoren wissen nicht welche Hilfsmittel für die Klausur erlaubt sind, aber auf eines ist Verlass, dass der HSV wieder nicht gewinnt. Mitlerweile ist das echt zum kotzen, außer dem Sieg in Leverkusen ist da nichts gekommen. Ich könnte echt heulen. Ich weiß noch wie ich hier an kam und mich nach den beiden Unentschieden in der CL-Qualifikation gefreut habe. Aber jetzt... einfach nur scheiße. Lange habe ich Thomas Doll die Treue gehalten und ich finde auch immer noch die Schmutzkampagne der Medien die täglich sagen, dass er entlassen wird, völlig deplatziert und unseriös, schließlich hat der Vorstand eindeutig gesagt, dass er bis zur Winterpause bleibt. Doch für mich is schon jetzt der Punkt gekommen, wo man Konsequenzen ziehen muss. Klar hat der HSV wichtige Spieler verloren, klar gab es unglückliche Entscheidungen der Schiedsrichter (gerade heute wieder) und natürlich gab es wohl noch nie eine Flut so vieler verletzter Spieler, aber Bochum, Cottbus oder Bielefeld sind einfach nicht besser als Hamburg, stehen aber besser da. Das liegt nicht zuletzt an Doll, er hat den Ernst der Lage nicht erkannt und das spiegelt sich auch in der Einstellung der Spieler wieder. Natürlich erreicht er die Spieler noch, doch leider überträgt er seinen naiven Optimismus auf die Mannschaft. Ist es denn verboten zu sagen, dass es momentan einfach scheiße läuft und dass man auch mal den Ball unter das Tribünendach kloppen muss, um ein Spiel in dieser Tabellenregion zu gewinnen. Wer mich jetzt fragt, wer soll Doll ersetzen, der wird erstaunt über meine Antwort sein. Meines Erachtens sollte sich Hamburg dann um Stefan Effenberg bemühen. Der sagt seine Meinung klar heraus, wird kein Schönredner sein und ist noch jung und ehrgeizig.
Ja, es ist zwar noch etwas früh, doch komme ich so langsam in Weihnachtsstimmung. Und ehrlich, es stört mich gar nicht, dass es so früh kommt, schließlich habe ich das Weihnachtsgefühl in den letzten Jahren immer etwas vermisst, was auch daran lag, dass ich so viel zu tun hatte. Zwar muss ich auch hier viel machen aber es sind einfach kleine Aspekte, die mir das Weihnachtsgefühl geben. Einer der wichtigsten ist wohl, dass es in Oslo schneit. Aber noch andere Punkte spielen eine entscheidende Rolle. In den Geschäften gibt es schon Jule Øl, Adventskalender, Geschenkpapier und leider auch Lebkuchen. Die Innenstadt hat schon die erste Weihnachtsbeleuchtung angebracht und Steffi hat mir Weihnachtslieder geschickt. So sitze ich hier jetzt gerade in einer kleinen Lernpause und schaue auf die schneebedeckte Landschaft und höre mir lieder über Santa Claus und Rudolph an. Was auch noch für meine Weihnachtsstimmung verantwortlich sein kann, ist dass ich am Wochenende für einen kurz Besuch nach Deutschland komme und da Nadja, meine Eltern, viele Verwandte und Freunde treffen werde, also fast wie Weihnachten. Auch kann ich endlich mal sagen, dass ich mich 2 Wochen auf Weihnachten vorbereiten kann, schließlich ist meine letzte Klausur hier am 7.12.06. In diesem Sinne: Hohoho...
Es war mal wieder soweit. Die Alarmglocken schrillten und alles packte seine 7 Sachen, damit man im Ernstfall, der hoffentlich nicht eintreten mag, gut Vorbereitet ist. Also hinunter die 11 Stockwerke, es war ja erst 21:45 Uhr. Auf dem Weg habe ich dann die Bamberger getroffen, von den Robi bei der Feuerwehr Bamberg ist. Ein kurzer Blick auf den Plan gab ihm und uns Entwarnung. Der Alarm ist im Nebeneingang, jedoch auch im 11. Stock, ausgelöst worden. Trotzdem heißt es natürlich warten, es könnte ja immer noch ernst sein. Als die Feuerwehr dann nach 20 min, ohne jegliche Hektik ankam (diesmal habe ich ein Video gedreht), sollte es dann 10 Minuten dauern, bis die den Plan scheinbar verstanden haben. In der Zwischenzeit durfte komischerweise Eingang 12 wieder ins Haus, obwohl bei denen der Feueralarm ausgelöst worden ist. Kurz danach rief dann ein Feuerwehrmann, die Zimmer aus Stockwerk 11 auf, man solle bitte hochgehen und die Türen öffnen, ansonsten werden die aufgebrochen. Darunter fiel auch mein Zimmer. Da wir wussten, dass es kein Feuer bei uns war und dass der Alarm im anderen Eingang ausgelöst worden ist, fragten wir, ob wir dann den Aufzug nehmen dürfen. Natürlich nicht, war die Antwort, da es ja wirklich brennen könne. Ja ne is' klar, schick die Leute mal zurück ins Feuer, spinne ich denn. Auch unser Hinweis, dass das Gebäude 14 ist und nicht Gebäude 12, stieß auf taube Ohren. Als wir dann oben gewartet haben, kam natürlich keiner mehr hoch, da die wohl doch irgendwann ihren Fehler bemerkt haben. Was wollen die denn bitte machen, wenn es wirklich mal brennt. Davon abgesehen, dass die nur 2 Wagen (1 Leiterwagen) zu einem Haus mit ca. 240 Einwohnern schicke, musste ich heute mit erschrecken feststellen, dass die auch überhaupt keinen Ahnung vom Lesen der Pläne haben. Der Gipfel kam aber eigentlich von der Polizei. Als wir alle draußen auf die Feuerwehr gewartet haben, ist 2 mal ein Polizeiwagen vorbei gefahren. Die Polizisten hielten es aber nicht für nötig mal auszusteigen. Erst als die Feuerwehr ankam, realisierten die, was los war. Da kann man nur sagen, dass die Dienste hier überhaupt nicht abgestimmt sind.
Noch ein kleiner Hinweis: Ich habe wirklich größten Respekt vor den Feuerwehrleuten und Polizisten, die jeden Tag ihr Leben aufs Spiel setzen um andere zu retten. Ich denke, dass die Jungs von heute nur eine kleine Minderheit darstellen. Aber dennoch, gibt es da deutlichen Verbesserungsbedarf.
Letztes Wochenende war ich einen Stock tiefer bei Robi und Flo aus Bamberg zu einem gemütlichen Sit-In. Als wir gegen 2:00 Uhr Hunger hatten haben wir uns mal eine lecker Pizza gemacht. Das Resultat hat Flo grandios verfilmt:
Der folgende Eintrag ist geprägt von Entsetzen und Unverständnis. Ich wohne jetzt seit ca. 3 Monaten hier in Oslo und seit dieser Zeit verirren sich auch immer mal wieder Tauben auf unseren Balkons. Das finde ich persönlich ziemlich eklig und dies nicht erst seit bei rouven-ny.com zu lesen war, dass Taubenkot 60 unterschiedlich Krankheitserreger enthält. Schon vor meinen Umzug in Gebäude Nummer 14 musste ich feststellen, dass meine Meinung aber keine große Zustimmung bekommt. In unsere schönen WG in Gebäude 4 fanden die Franzosen die Tauben immer so süß und haben die doch glatt gefüttert. Da diese wohl nicht die einzigen waren, die dies taten, ist es auch kein Wunder, dass diese "Ratten der Lüfte" so zutraulich auf den Balkon kommen. Auch in meiner neuen WG trifft man die Viecher immer wieder vor dem Fenster an. Der Gipfel der kulturellen Unterschiede und Ekligkeiten fand aber vor ca. 1,5 Wochen statt. Ich wollte gerade anfangen etwas zu kochen, als mir eine Mitbewohnerin sagte, dass wir alle sehr viel Glück haben werden. Ich fragte sie dann warum, worauf sie mir entgegenete, dass uns eine Taube auf den Herd geschissen hat. Sie wollte das natürlich nicht weg machen, schließlich sollte man sein Glück ja nicht wegwischen. Als ich ihr aber klar machte, dass sie mich gerne für ihr gesamtes Pech im Leben verantwortlich machen kann, durfte ich es dann wegwischen. Wieso komme ich jetzt auf diese Taubengeschichten? Ganz einfach, als ich heute aus der Uni wieder kam und in die Küche spazierten, na wen traf ich da auf dem Küchentisch ? Richtig, mal wieder eine Taube. Zum Kotzen ist das...
Heute hat sich Väterchen Frost mal einen richtig schönen Tag mit Frau Holle gemacht. Seit 14 Uhr stürmt und schneit es nun schon hier. Blieb der Schnee Anfangs noch nicht liegen, da der Boden doch sehr nass war konnte, wurde am späten Nachmittag das Grün doch durch ein klares Weis ersetzt. Eigentlich könnte man sich ja über den Schnee freuen, wenn dieser Wind nicht dabei wäre, der den Schnee richtig voran peitscht, so dass dieser richtig im Gesicht brennt. Auch meine sportliche Betätigung wurde durch den Schnee doch stark eingeschränkt. Trotz guter Vorsätze, muss ich beim Joggen doch erkennen, dass Wegesglätte und peitschender Schnee keine idealen Voraussetzungen für eine Runde um den See sind. Ich hoffe morgen Bilder vom Schneetreiben zu bieten. Des Weiteren hoffe ich, dass die Nacht relativ Niederschlagsfrei verläuft, da die T-Bane doch kräftig mit dem Wetter zu kämpfen hat.
• 29.10.2006 - Schnee, vergessene Kopien und eine Niederlage
So kann man meinen Sonntag zusammenfassen. Nachdem die Zeitumstellung mich doch sehr aus dem Rhythmus gebracht hat. Hab ich es doch noch um 14:30 in die Uni geschafft um alle Artikel für mein Termpaper im Internet zu finden und diese auszudrucken. Um 17:15 habe ich dann die Uni verlassen um mich auf den Weg ins Ullevaal Stadion zu machen. Wieder an der frischen Luft spürte ich sofort die eises Kälte, die sich über Oslo breit gemacht hat und am Donnerstag mit -8°C ihren Höhe- oder besser gesagt Tiefpunkt haben soll. Auch fiel der erste Schnee, doch trotz relativ großer Flocken blieb kaum was liegen, die U-Bahnen waren aber dennoch stak beeinträchtigt, was sich an der sehr geringen Geschwindigkeit der Züge bemerkbar machte. Um 18:00 Uhr war dann Anpfiff zwischen Lyn Oslo und Fredrikstad. Früh im Spiel zeigte sich, das Lyn klar überlegen war udn ging dann nach einem Freistoß auch verdient in Führung. Was dann jedoch geschah, ist mir unerklärlich. Lyn hatte total den Faden verloren und so war es nur gerecht, dass Fredrikstad noch mit 2:1 gewonnen hat. Eien Niederlage die schmerzt, schließlich war es die erste, die ich sehen musste und auch noch das letzte Heimspiel für diese Saison. Nebenbei wurde auch noch die Chance verspielt in den Uefa-Cup zu kommen. Nach dem Spiel, passierte jedoch das größte Unglück. Ich habe alle meine Kopien im Stadion liegen lassen. Das ist wirklich sehr ärgerlich, schließlich steckten da 2,5 Stunden Arbeit drin. Nun frage ich morgen nochmal nach, ob die da liegen. ansonsten gilt für mich, dass ich das halt nochmal kopieren muss.
Freitag um 8:00 ging es für mich und 69 andere Studenten auf den Weg in den Olympia Ort Lillehammer ca. 150 km von Oslo entfernt. Da es ja noch relativ früh am morgen war, galt es für viele ersteinmal noch ein wenig ins Reich der träume zu verschwinden. Auch ich habe mich daran versucht, bin aber natürlich daran gescheitert. So konnte ich zumindst das berühmte umgedrehte Wikingerschiff in Hamar sehen können, in dem während der Olympischen Spiele 94 zahlreiche Wettbewerbe stattfanden. Gegen 10:00 Uhr wurde dann ein Zwischenstop eingelegt, bei dem sich mit Frühstück und Bier für den Abend versorgt wurde. Um 11:15 haben wir dann unser Hotel in Oslo erreicht, leider konnten wir es zu dieser Zeit unsere Zimmer noch nicht beziehen. Also ging es erstmal wieder zum Olympia Park, wo es dann die Skisprungschanz hoch ging. Völlig außer Atem konnten wir dann aber die Früchte unserer Anstrengung ernten. Es bot sich uns ein wunderschöner Ausblick über die Landschaft, die schon leicht von schnee bedeckt war.
Nach diesem kurzen Ausflug ging es für 90 min. in die Innenstadt von Lillehammer, um sich nochmal zu stärken. Erstaunlich ist, wie klein Lillehammer ist, wenn man bedenkt, das hier olympische Spiele stattfanden. Schön getärkt fuhren wir jetzt zur olympischen Bobbahn. Ein absolutes Highlight meiner Zeit in Norwegen stand bevor. Die Fahrt mit über 100 km/h und Fliehkräften bis 3G lag vor uns. Um einen kleinen Einblick darüber zu vermitteln, habe ich hier mal ein Video online gestellt.
Um uns zu erholen fuhren wir jetzt ein weiteres mal ins Hotel. Sehr schöne Doppelzimmer mit Fernsehen, Badewanne und Fußbodenheizung, die bei den Temperaturen auch angemessen war lösten bei uns Begeisterung aus. Nachdem wir uns kurz frisch gemacht haben, ging ich dann mit meinem Bobteam in einen Imbiss zum Döner essen. Abends bot INSA (die Studentenorganisation für ausländische Studenten) dann einen Transport in die 16 km enfernte Innenstadt an. Ich bin aber mit Philipp, Christoph und Jan-Ole dann lieber im Hotel geblieben, schließlich erschien uns Lillehammer jetzt nicht als Partymetropole. Daher wurde dann 5 Stunden bei Bier ud Chips über Fußball diskutiert.
Nach einem reichhaltigen Frühstück mit Bratkartoffeln, Würstchen, Speck und Rührei habe ich mir noch schnell ne Packung gegen Philipp beim Tischfußball abgeholt. Danach ging es dann ins olympische Museum, welches in die Hakon Halle integriert ist und sehr interessant war.
Nach einem weiteren Besuch in einem Volksmuseum ging es dann wieder zurück nach Oslo. Alles in allem hat sich das sehr gelohnt. Schließlich haben wir ja nur 200 NOK bezahlt.
mal was neues bei mir im Blog, Tschuldigung das ich momentan so wenig schreibe, mir fehlt leider die Zeit. Trotzdem mal ein kurzer Eintrag.
Sie haben geklingelt und das nicht nur einmal. Auf einmal ging auch meine Klingel, was ist das, was soll das sein... Ich bekam es mit der Angst zu tun... hatte ich doch gerade meine Schuhe angezogen um mir bei Kiwi einen Frozen Cappuccino zu holen. Keiner ging an die Tür, also musste ich mich der Gefahr stellen. Ein Mann muss machen was ein Mann machen muss. Vor der Tür lauerten sie schon, 3 junge, unschuldig aussehende Frauen, das kann nur eine Falle sein, und dann passierte es, sie sprachen mich auf norwegisch an, es klang hinterhältig, trotzdem antwortete ich, sie sagten mir dann auf englisch, dass sie wichtige Informationen bezüglich Gott hätten, ich musste aber los, sonst wär ich eingeschlafen, ich war zu schwach mich zu wehren, sie ließen mich nicht so einfach gehen, schließlich steht das Ende aller falschen Religionen bevor, jetzt bekam ich richtig Angst, wie komme ich hier raus. Richtig nimm einfach die Broschüre die sie dir hinhalten, dachte ich mir dann hören sie schon auf. Leider habe ich mich getäuscht, was sollte ich tun ? Also einen kurzen Blick auf die Broschüre geworfen und gemurmelt "Interesting", noch schnell versprochen das ich das heute abend lesen wurde. Endlich ich wurde von den Zeugen Jehovas entlassen.
Gerade unten angekomemn, hab ich den Flyer gleich in den Papierkorb geworfen, ein Fehler... denn um die Ecke wartete eine riesiger Gruppe dieser Religionsgemischaft/Sekte, jetzt hatte ich keinen Flyer mehr, wie sollte ich jetzt sagen dass ich schon informiert bin, keine Chance, also gleich den Flyer genommen, auf die Zeit verwiesen und versprochen es abends zu lesen. Erst als ich wieder in meiner Wohnung war, habe ich den zweiten flyer weg geworfen.
Was mich am meisten ärgert, ich hab irgendwann mal einen Film gesehen oder ein Buch gelesen, bei dem eine Urkomische Szene bezüglich den Zeugen Jehovas an der Tür gezeigt wurde und wie die belästigte Person die Zeugen sowas von schnell eingeschüchtert hatte, dass die nie wieder da klingeln würden. Hab mir fest vorgenommen, das auch so zu machen. Doch die Reaktion habe ich leider vergessen :(
Am verregneten Samstag ging es für uns auf die Museumsinsel Bygdoy, wo wir unter anderem das Kon-Tiki-Museum, das Fram-Museum und das Freilichtmuseum sehen wollten. Danach sollte es dann an der Aker Brygge noch ins Friedensnobelpreismuseum gehen. Aufgrund der schlechten Witterung haben wir uns aber gegen den Besuch im Freilichtmuseum entschieden und uns stattdessen das Schifffahrtsmuseum angeschaut. Aber der Reihe nach. Nach der Überfahrt mit der Fähre, war unser erstes Ziel das Kon-Tiki-Museum. Ich muss dazu sagen, dass alles was ich darüber wusste, die Tatsache war, dass sich alles um das Leben und die Abenteuer von Thor Heyerdahl drehte. Umso gebildeter und faszinierter konnte ich das Museum wieder verlassen. Unter anderem war in diesem Museum das Floß Kon-Tiki ausgestellt, mit welchem Heyerdahl und seine Crew 1947 von Südamerika nach Polynesien übersetze. Für diese Überfahrt hat er 101 Tage gebraucht, was auch so berechnet war, denn die Vorräte waren für 100 Tage kalkuliert. Ein weiteres Highlight im Kon-Tiki Museum war die RA 2, ein Papyrusboot nach origanial Ägyptischer Bauart. Mit diesem Boot gelang es Heyerdahl 1970 von Marokko nach Barbados überzusetzen. Damit wollte er beweisen, dass es schon vor Wikingern und Columbus einen Austausch zwischen alter und neuer Welt gegeben hat, was ähnliche Baustile wie zum Beispiel Pyramiden erklären würde. Natürlich gab es noch viel mehr zu sehen. aber das sollte man wirklich selbst erleben. Ich bin jedenfalls zu einem richtigen Fan der Abenteuer Heyerdahls geworden.
Nach diesen Abenteuer über Atlantik und Pazifik ging es für uns ins Fram-Museum, was uns an Nord- und Südpol brachte. Thema des Fram-Museums waren folglich die Expeditionen zum Nord- und Südpol. Auch hier muss ich sagen, ich kam als unwissender und ging als Fan. Nadja hatte natürlich schon wieder Vorwissen, was auch schon im Kon-Tiki-Museum, der Fall war. Naja, dafür weiß ich wer 1983 das 1:0 für den HSV gegen Juve gemacht hat. ;) Aber zurück zur Fram. Ja richtig gelesen, da ich davon ausgehen, dass viele so unwissend sind wie ich, weise ich noch kurz daraufhin, dass die Fram das Polarschiff von Fridtjof Nansen ist, mit der er 1893 versuchte den Nordpol zu erreichen. Unvorstellbar dabei ist, dass die Expedition so angelegt war, dass die Fram im Eis einfrieren sollte und vom Druck des Eises zum Nordpol getrieben werden. Unglaublich, dass zu dieser Zeit ein solche robustes Boot gebaut werden konnte. Zwar gelang es Nansen nicht den Norpol zu erreichen, doch stellte er zumindest einen neuen Weltrekord mit 85° 59’ auf. Die Fram trieb dabei fast 3 Jahre im Eis. In welch guten Zustand die Fram auch heute noch ist, davon konnte wir uns selbst überzeugen. Schließlich ist das ganze Museum um die Fram herum gebaut wurde, so dass wir uns selbst noch als Kapitänin und Steuermann versuchen konnten. Weitere Highlights im Fram-Museum waren die Bilder und Berichte über den Norpolpionier Otto Sverdrup und den ersten Mann am Südpol Roald Amundsen. Damit meine geliebte Leserschaft noch ein wenig eingespannt wird, möchte ich noch kurz die Frage stellen warum Eisbären keine Pinguine fressen.
Da das Wetter immer noch starken Regen geboten hat, haben wir uns kurz entschlossen noch ins Schifffahrtsmuseum statt ins Freilichtmuseum zu gehen. Das Museum, war so, wie man es sich halt vorstellt und für uns die schon die Schifffahrtsmuseen in Flensburg und Kiel gesehen haben, gab es nicht viel Neues zu sehen. Ein Highlight war jedoch ein 180° Kino, welches uns einen Hubschrauberflug von der Nordküste Norwegens bis nach Oslo bot. So konnte man fast selbst die wunderschöne Landschaft fühlen, den Geruch von Meersalz riechen und den kalten Wind spüren.
Nach unserem Aufenthalt auf der Museumsinsel nahmen wir die Fähre zurück zur Aker Brygge, wo wir uns noch ins Friedensnobelpreismuseum begaben. Thema der Ausstellung war im Erdgeschoss eine große Fotoserie über den gemeinsamen Ursprung von Christentum, Judentum und Islam. Das ganze war ganz interessant aber auch nicht so überragend. Im 1. Stock drehte sich zunächst alles um Kindersoldaten. Dieser Teil war doch relativ bedrückend, gerade wenn junge Mädchen und Jungen ihre Erlebnisse als Kindersoldaten mit Buntstiften darstellten und dazu ihre Geschichte aufschrieben. Da wird einem schon klar, wie gut wir es in Europa haben und welche große Aufgabe noch vor Organisationen wie UN und UNICEF liegt. Der zweite Teil im 1.Stock bot dann alles Mögliche über den Friedensnobelpreis und die Preisträger. Leider hat die Technik im "Garten der Preisträger" nicht immer funktioniert, so dass wir leider nicht zu allen Trägern die gewünschten Infos bekommen haben.
Alles in allem war es trotz des SCHEIß Wetters ein super Tag an dem wir viel gelernt haben.
Eins vorweg, in diesem Eintag gibt es mal wieder Bilder ;)
Nachdem ich am Freitag meinen Kurs Organizational Change beendet hatte, machte ich mich auf den Weg in die Stadt, um mich dort mit Nadja zu treffen. Von da sollte es dann weiter zum Holmenkollen gehen. Nadja hat den Vormittag damit verbracht, sich einen Oslopass zu kaufen, der ihr für 390 NOK freien Eintritt in Museen und freien Transport bietet. Während Nadja noch auf mich warten musste hat sie diesen Pass gleich genutzt und das Munchmuseum besucht. Hier wurden in dieser Woche erstmals wieder die Originale vom "Schrei" und von der "Madonna" ausgestellt. Evtl. schreibt Nadja ja nochmal einen Gastbeitrag.
Als wir uns dann endlich am Nationaltheater getroffen haben, ging es mit der T-Bane 1 Richtung auf den Holmekollen. Für mich war es ja bereits der dritte Besch und doch war es diesmal etwas anderes und das nicht nur weil Nadja mit war. Im Gegensatz zum ersten Besuch haben wir uns erst einmal das Holmekollen Hotel angeschaut, welches wirklich romantisch erschien. Danach ging es dann zur großen Schanze, wo wir erstmal das gute Wetter und einen super Blick über Oslo und den Fjord genossen haben.
Um den Oslopass auch voll zu nutzen, haben wir uns dann auch noch das Skimuseum angeschaut, welches die Geschichte Norwegens auf 2 Brettern zeigte. Neben Skiern von Bjørn Dæhli gab es noch eine Menge "klassischer" Modelle zu sehen. Es ist fast unvorstellbar, mit welch einfachen Mitteln schon in früher Zeit Skier hergestellt wurden. Ein Highlight des Museums ist sicherlich der Aufstieg auf den Schanzenturm der bis hoch an das oberste Ende der Schanze führt, so dass wir den gleichen Blick hatten, den auch Andreas Goldberger, Matti Haukamäki und andere Springer haben. Besonderes Lob gebührt hier Nadja, die trotz Höhenangst ganz tapfer mit auf den Turm gekommen ist.
Diesen super Tag haben wir dann noch mit einem Bierchen am Sognsvann ausklingen lassen.
Am Donnerstag wollten wir eigentlich zu einem Indischen Restaurant "Curry & Ketchup" in Majorstuen gehen, welches mir von mehreren Personen empfohlen wurde. Leider haben diese Personen wohl noch anderen diesen Geheimtipp empfohlen, denn als wir ankamen, standen schon einige Personen Schlange für einen Tisch. Wir haben uns dann auf den Weg nach Grønland, den Einwandererstadtteil Oslos gemacht, da ich hier schon mal gut und günstig gegessen habe. Diesmal sind wir jedoch statt zum Inder in ein Türkisches Restaurant namens "Ali Babar" gegangen, da uns ein Kellner mit seiner Vollquatschtaktik überrumpelt hat. Bereut haben wir die Wahl trotzdem nicht. Zwar bin ich nicht ganz satt geworden und auch Nadjas Teller hätte etwas mehr Fleisch vertragen können, aber guter Service, eine angenehme Atmosphäre und leckeres Kebap machten unseren Aufenthalt aber sehr schön.
Nachdem ich mein Zimmer in einen ordentlichen Zustand versetzt hatte,
machte ich mich auf meinen Weg zum Flughafen. Mit dem Flytoget
(AirportExpressTrain) ging es für mich nach Gardemon. Ich war schon
relativ früh da, um eigentlich noch ein wenig in die Bücher zu gucken,
doch fand ich es dann doch interessanter mich am Flughafen umzusehen.
Leider konnte ich keine Aussichtsplattform finden und ich hatte die
leichte Sorge verhaftet zu werden, da ich in der Dunkelheit mit
Vollbart um die Zäune rumschlich. Da meine Suche erfolglos verlief,
habe ich mich nochmal bei SAS erkundigt, ob ich nur mit Handgepäck auch
schon 45 min vor Abflug einchecken muss. Dies lässt sich leider nicht
vermeiden, da es sich gar nicht um einen SAS-Flug handelt sondern um
eine Lufthansa Maschine und die wollen, dass ich mich spätestens 45min
vor Abflug registrieren muss. Wird zwar etwas stressig, sollte aber
schaffbar sein.
Während dessen änderte sich Ankunftsanzeige, die Norwegian Maschine aus
Hamburg, in der Nadja saß, sollte 20 früher als geplant aufsetzen, so
dass sich doch noch eine Chance ergab vom Jernebarnetoget die letzte
T-Bane 3 zu bekommen.
Aus diesem Grund machte ich mich dann auch mit einer strahlenden Nadja
relativ schnell auf den Weg zum Flytoget nach Oslo, doch trotz aller
Bemühungen konnte wir nur die Rücklichter unserer Bahn am Hauptbahnhof
sehen, so dass wir lediglich bis Ulleval fahren konnten und dann ein
Taxi nehmen mussten. Aber dieses kleinen Unglück, konnte unsere Freude über das Wiedersehen nicht trüben.
Endlich bei mir angekommen, haben wir dann erstmal bis 3:00 Uhr geschnackt, leider hatte ich nächsten Tag Uni.
Ich will mal kurz über ein freudiges Ereignis in Kiel berichten. Nadja hat heute ihre Zwischenprüfung Mathe bestanden. Als Belohnung gibt es einen Eintrag hier im Blog.
Da Rouven mich mit einem Stöckenchen zu Filmen beworfen hat, will ich diesen auch fangen.
1. Lieblingsfilm
Hotel Rwanda
2. Lieblingsschauspieler
Will Smith, Johnny Depp, Robert De Niro
3. Lieblingsregisseur
Robert Rodriguez
4. Wenn Dein Leben verfilmt wird, wie lautet der Titel?
Der Ball ist rund
5. und wie ist überhaupt das Genre?
Comedy - Action - Romance
6. und wer spielt DICH in der Verfilmung Deines Lebens?
ich spiele mich selbst
7. Welche(n) Part/Rolle hättest Du gern in einem Film übernommen?
Martin Lawrence/ Bad Boys 2 - Dann hätte ich Will Smith mal kennen gelernt
8. Guilty-Pleasure Movie
gute Frage, ich stehe eigentlich immer zu meiner Meinung. Daher weiß ich echt
nicht, was ich sagen soll
9. schlechtester Film
Sumo Bruno oder einfach überflüssige Fortsetzungen wie Eiskalte Engel 2 bzw.3 oder Starship Troopers 2
10. den Film, den ich am häufigsten gesehen ist:
Eiskalte Engel
Zusätzliche Bemerkungen (nicht von Rouven gefordert) Ich gucke ja gerne und häufig Filme, daher möchte ich noch auf 2 sehr bewegenden Filme hinweisen, die man unbedingt gesehen haben sollte. Die aber leider nie so im Rampenlicht stehen, da die Schauspielgrößen fehlen. Also, schaut euch Napola und Hotel Rwanda an.
Ja Mittwoch bin ich mit anderen Austauschstudenten demRuf von Sophie zum Crêpes essen gefolgt. Ich sollte es echt nicht bereuen, so originalefranzösische Crêpes haben schon was. Als Belag gab es lecker Marmelda, gebrannteMandeln, Schokolade und von mit mitgebrachte Nutella. Es war ein wirklichschöner Abend. Sehr International, obwohl nur Norweger, Franzosen, Deutsche undein Estländer da waren. Nachdem wir die meiste Zeit Englisch gesprochen haben sichalle Nationen bemüht Deutsch zu sprechen (uns ist das am besten gelungen ;) ).Nein im ernst, sowohl Norweger als auch der Este begannen auf einmal ihreDeutschkenntnisse zu präsentieren und auch der ein oder andere Franzose warsich nicht zu schade, ein Deutsches Wort fallen zu lassen. Wir haben dann auchmal ein französisches oder norwegisches Wort fallen lassen. Trotzdem haben wirversucht, weiter auf Englisch zu kommunizieren, was sich jedoch als sehrschwierig erwies, da besonders der Este auf die deutsche Sprache bestand. Da erden einen oder anderen Estländischen Schnaps ausgegeben hat, war es schwer ihmeinen Wunsch abzuschlagen. Nichtsdestotrotz, sage ich jetzt. Merci Sophie
Ja, letzte Woche war es so weit. Nachdem Lidl schon einige
Filialen in Norwegen unterhielt, eröffnete der Discounter nun am letzten
Donnerstag im Stadtteil Grönland die erste Filiale in Oslo.
Ich hab mich natürlich gleich am Samstag auf den Weg gemacht, um mich mit
Deutschen Produkten einzudecken. Doch was ich vorfand habe ich bei weitem nicht
erwartet. Verkündeten vor 2 Wochen noch die größte Tageszeitung Oslos
(Aftenposten), dass Norweger keine Deutschen Produkte wollen und Lidl daher in
Norwegen vor großen Problemen stehe, so war davon nichts mehr zu sehen. Kunden
wurden nur noch nach Wartezeiten eingelassen, ein Einkaufswagen war gar nicht
erst zu bekommen und Familien waren gleich mit 2 Kinderwagen da. Man muss dazu
vielleicht sagen, dass Grönland so was wie Neustadt in Flensburg, Garden in
Kiel oder Billstedt in Hamburg ist. Man kann sich also vorstellen, wie das da
aussah ;) . Da es so voll war, konnte ich leider auch nicht alles kaufen, was
ich ursprünglich wollte. 3 Pizzen für 15 NOK musste ich leider zurück lassen,
da die an der Kasse schon 3 mal aufgetaut waren (ca. 35 min Wartezeit). Der
typische Lidl Gouda, lecker Deutsche Mettwurst und mal richtiges Brot habe ich
trotzdem mitgenommen.
Am letzten Dienstag bin ich dann noch mal zu Lidl gefahren, um endlich den
erwünschten Großeinkauf nachzuholen. Es war auch merklich leerer, wobei das
ganze relativ zu sehen ist. Diesmal wurden also Fertiggerichte ohne Ende,
Pudding, lecker Kartoffelspalten, Waffeln und Peperoni wurst eingepackt.
Kurzzeitig war ich geradezu in Extase, als ich das gute Saskia Quelle Wasser
erblickte, schließlich kosten 1,5 Liter in Deutschland davon nur 19 Cent, als
ca. 1,60 NOK. Die Freude währte aber nicht langem da es hier in Oslo mal kurz
8,90 NOK als ca. 1,10 Euro kostet.
Trotz dieses letzten Preisschocks und der Tatsache, dass die Margarita und die
Fischstäbchen ausverkauft waren, freue ich mich doch sehr ein wenig Heimat in
Oslo zu haben. Mein Speiseplan hat auf jeden fall an Abwechslung gewonnen und
ich bin nächste Woche wieder da, auch wenn es 20 min Weg mit der U-Bahn sind.
Wir haben es jetzt 4:30 am morgen und ich bin immer noch wach. Nachdem ich jetzt 4,5 Stunden im Bett gelegen habe und verzweifelt versucht habe einzuschlafen habe ich mich jetzt dazu entschlossen durch zu machen. Ich habe keine Erklärung dafür, dass ich hier immer noch wach bin, doch da ich mich eh in 4,5 Stunden schon wieder zur Gruppenarbeit treffe und ich daher in 3 Stunden aufstehen müsste, kann ich auch gleich wach bleiben. Es ist wirklich total frustierend, im Bett zu liegen und nicht einschlafen zu können. So gibt es zumindest mal wieder einen neuen Eintrag, auch wenn ich mir einen schöneren Anlass gewünscht hätte. Übrigends habe ich bis 14:00 Uhr heute Uni, kann ja heiter werden.
Ich muss nur mal kurz was los werden !!!! UNVERDIENT, UNVERDIENT, UNVERDIENT !!!!!!!!!!!
So nun kann es ruhig und sachlich (oder auch nicht) weiter gehen.
Heute war also Champions League und das bedeutet für mich, ab in die Sportsbar Oslo. Da aber heute auch norwegisch Kurs war (ich belege ihn nicht) und auch noch zahlreiche Lebensabschnittgefährten zu Besuch kamen, hieß es für mich einen Soloauftritt in der Sportsbar hinlegen. Rechtzeitig um 20:15 stieg ich also in die Bahn Richtung Nationaltheater, welches ganz nah an der Sportsbar liegt. Irgendwie hat mich mein Fußballorientierungssinn aber verlassen (siehe Norwegen-Moldawien), denn da wo ich die Sportsbar vermutete war sie nicht. Gut dann muss man eben suchen. Kein Problem war ja noch ne viertel Stunde Zeit. Auf dem Weg durch die beliebte City begegeneten mir Zahlreiche Motorräder und auch ein Arsenal Trikot war für mich zu erkennen. Der Träger dieser Söldnerkleidung wollte wohl auch zum Spiel. Da norwegisch gesprochen wurde, ging ich mal davon aus, dass die wissen wo die Sportsbar ist. Aber gefolgt bin ich denen trotzdem nicht. Eher guck ich das Spiel im Live-Ticker, als dass ich dem Feind folge. Kurz darauf begegnete ich einer Lokalität namens "Harrys" die zahlreiche Fernseher und auch eine Großbildleinwand bot. Auf einem dieser Fernseher konnte ich auch die AOL-Arena erkennen. Also rein da. Schnell ein Bier bestellt (sollte groß sein, schließlich wollte ich mich in der ersten Halbzeit nicht vom Fernseher entfernen, bekommen habe ich lediglich ein 0,4 Bier) und nach einem Platz Ausschau gehalten. Mist nichts frei dachte ich mir dann guck doch mal um die Ecke. Ha, 'ne Großbildleinwand mit meinem HSV und nur eine lustige Gruppe Norweger sitzt hier. Dann kann es ja losgehen. Kurz vor Anpfiff füllt sich der Raum dann doch mit zahlreichen Arsenal Fans. Erst jetzt fallen mir die Arsenal Trikots an der wand auf. Mist in 'ner Arsenal Kneipe gelandet. Aber wer zuletzt lacht dachte ich mir. Anstoß und eine packende Begegnung sollte es werden rauf und runter und ich hatte doch ein paar mal den Torschrei auf den Lippen. Leider zumeist umsonst. Nach kurzer Zeit setzte dann ein widerliches Treiben ein, die Freundinnen der Arsenal Anhänger hatten nichts bessere zu tun als immer vor der Leinwand entlang zu gehen. Wenn das mal passier okay aber irgendwann wurde dass dann doch nervig. Und dann passierte es. Der Flying Dutchman Robin van Persie fädelt völlig unfair und unsportlich bei Kirschstein ein und provozierte so die rote Karte und den Elfmeter. So viel zur englischen Fairness (siehe auch Manchester vs. Celtic und Peter Crouch gegen Trinidad). Die Arsenal Meute freute sich gleich mehrere Löcher in Ihre Bäuche , doch der neutrale Norwegische Tisch fand daran gefallen die betrogenen Hamburger zu unterstützen. Weiterhin lag trotz Unterzahl der Ausgleich in der Luft, doch kurz nach der Halbzeit trifft der Rotzlöffel Rosicky mal wieder in Hamburg (warum trifft der eigentlich immer in Hamburg ??) Die dämlichen Arsenal Fans bekamen sich natürlich nicht mehr ein und ich war lurz davor mal einem einfach ein bein zu stellen, wenn er mal wieder an mir vorbei laufen musste. Dann kam es doch noch zur Schlussoffensive der Hamburger, als jedoch bei der Zeitlupe von Trochowskis Lattenknaller sich ein Arsenal Fan direkt vor die Leinwand stellte musste ich einfach nochmal pöbeln, hab ich zwischendurch zwar auch schon gemacht, aber nun fragte ich ihn doch einfach mal auf Deutsch, ob sein Vater denn Glaser sei. Der Typ schuldet mir immer noch auf ne Anwort. Sanogos Treffer gegen den Schnösel Lehmann hat mich leider nicht mehr trösten können. Ach übrigens bis auf ein paar Pöbelein beider Seite (ich gegen zahlreiche Arsenal Fanns, blieb es ruhig, wie eigentlich immer wenn ich Fußball schau.)
Was kann man von diesem Abend festhalten.
Ich vermisse meine Freunde aus Kiel und Flensburg. Gemeinsam macht Fußball gucken einfach viel mehr spaß. Besonders wenn Chris oder Lauer mitpöbeln ;)
Ich habe heute 15 Euro (120 NOK) für nur 2 0,4 Ringens Bier ausgegeben, normalerweise hätte ich bei einem solchen Spiel 6 Bier getrunken. Geschickterweise habe ich aber extra wenig er Geld mitgenommen.
Ich geh da trotz allem wieder hin, schließlcih ist das einfach Fußballatmosphäre.
Ich hab kein Bier mehr im Kühlschrank, hätte jetzt noch gut eins zur Frustbewältigung haben können.
Es sit schon wieder 0:00 Uhr. Ich gehör echt ins Bett.